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FDP beantragt Test von Reinigungsrobotern

Die FDP beantragt eine Pilotphase, in der Reinigungsroboter für öffentliche Gebäude getestet werden sollen. Hintergrund sind steigende Kosten und Schwierigkeiten, Personal zu finden.
Artikel aus der rasteder rundschau

Die Reinigung der kommunalen Einrichtungen gestalte sich zunehmend herausfordernd, führt Antragsteller Carsten Helms an. Die zuständige Fachbereichsleitung habe ihm bestätigt, dass es immer schwieriger sei, geeignetes Personal zu finden. Zudem stiegen die Kosten. „Für das Jahr 2026 wurden dafür im Haushalt 1.621.800 Euro eingeplant“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende. Reinigungsroboter könnten eine Lösung sein, meint Helms, und möchte das Verfahren in einer Pilotphase ausprobieren lassen. Dazu soll die Verwaltung einen autonom agierenden Roboter auswählen, der in Absprache mit dem Hersteller in einer Gemeinde-Einrichtung getestet wird. „Auf der Grundlage der Erfahrungen soll die Verwaltung Vorschläge erarbeiten, in welchen Liegenschaften welche Geräte vorteilhaft einsetzbar sind. In der Darstellung sollen die zu erwartenden Kosten für Reinigungspersonal bzw. Reinigungsroboter gegenübergestellt werden“, heißt es im Antrag.

Mehr Effizienz

„Reinigungsroboter für kommunale Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Bäder und das Rathaus übernehmen monotone Bodenreinigungsaufgaben (Saugen, Fegen, Schrubben) autonom, entlasten das Personal und steigern die Effizienz, indem sie z.B. nachts arbeiten, was Fachkräfte für komplexere Aufgaben freistellt und die Hygiene durch konsistente Reinigungsleistung verbessert“, schreibt Helms in der Antragsbegründung. „Es gibt verschiedene Modelle für unterschiedliche Flächen, von kompakten Geräten für enge Gänge bis zu Großflächenmodellen, oft mit KI-Navigation, die Wasser sparen und sich gut in den Reinigungsplan integrieren lassen, wobei die Anschaffung eine Investition mit Amortisationspotenzial darstellt.“